Traumapädagogik
Das Anliegen aller pädagogischen Arbeit ist es, Menschen in ihrer Lebenssituation so zu unterstützen, dass sie sich innerhalb ihrer Möglichkeiten weiterentwickeln können. Dazu kennen wir eine Vielzahl kreativer Ansätze, die für und mit den begleiteten Menschen Wachstumsräume öffnen.
Wenn Menschen in ihrer Biographie Situationen erleben, die ihre Möglichkeiten soweit überfordern, dass Traumafolgen entstehen, verändern sich die „Spielregeln“:
- Entwicklungstempi verändern sich
- kognitive und emotionale Veränderungen treten auf
- körperlicher Stress schränkt den Alltag ein und macht anfälliger für Erkrankungen
- Ressourcen werden weniger zugänglich
- Beziehungen entstehen schwieriger oder verändern sich
- die Lebenssituation ist oft schwer belastet durch das Wiedererinnern und den verzweifelten Versuch, zu vermeiden
Wenn wir Menschen mit Traumafolgestörungen pädagogisch begleiten wollen, begegnen wir dieser Lebenssituation. Das ist für alle beteiligten herausfordernd.
Die Traumapädagogik hat in den letzten Jahrzehnten Herangehensweisen und Tools entwickelt, um Pädagog*Innen zu unterstützen, eine traumasensible und „alltagstaugliche“ Pädagogik zu entwickeln, die für alle sichere Bedingungen im Miteinander schafft.
Gerne unterstütze ich Sie und / oder Ihre Einrichtung durch Fortbildung und Supervision.